WINTERRUHE im Kiendl! Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen ab 4. April 2009!
Hotel Kiendl - Schenna bei Meran
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Liebe Gäste und Freunde,

nach einer langen Saison kehrt bei uns im "Kiendl" nun die Winterruhe ein! Details

Traumhafte Aussichten für Ihren Winterurlaub auf der Kiendl Alm!
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Wandertipps
Natur & Kultur

Geschichte und Tradition des Hauses.

Postkarte 1892
1572
Eine Kaufurkunde aus dem 16. Jahrhundert bezeugt den Verkauf des Weingutes von Schloss Vernaun, damals im Besitz des Grafen Kuno, dessen Namen die Bezeichnung „Kiendl“ entlehnt wurde.
1632
Durch Einheirat 1632 eines Hannsen Winkler wurde der Kiendl- Hof fortan in direkter Linie in der Familie Winkler weiter vererbt.
1871
Am Ostersonntag des Jahres geschah für das österreichische Kaiserhaus und für unsere Familie ein historisch bedeutendes Ereignis: der 13- jährige Kronprinz Rudolph, Sohn von Kaiserin Elisabeth von Österreich (genannt „Sissi“) und Kaiser Franz Joseph geriet bei einer Wanderung in Bergnot. Die Kiendl- Bäuerin Karolina Winkler machte sich auf die Suche und hörte die Hilferufe. Sie brachte den österreichischen Kronprinzen in Sicherheit .
Erst Jahre später erfuhr der österreichische Kaiser von der mutigen Tat. Als Dank übermittelte die Kaiserfamilie unserer Vorfahrin eine wertvolle Halskette. Diese haben wir im August 2006 anlässlich der Feier „70 Jahre Gastfreundschaft im Kiendl“ erstmals unseren Gästen gezeigt.
Mit dem Verweilen Kaiserin Sissis in Meran erlangte die Kurstadt internationale Bekanntheit und so kam es, dass sich Kurgäste aus aller Herren Länder in der Kurstadt aufhielten. So wurden in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts beim Kiendlhof die ersten Gäste bewirtet. Zum Kiendl- Hof fuhr man damals mit der Pferdekutsche.
Die „Restauration“ Kiendl, die altösterreichische Bezeichnung für „Gasthaus“ bewirtete die Tagesausflügler mit allem, was der Bauernhof hergab.
Während des Krieges und im Zuge der Italianisierungspolitik der Faschisten wurden alle deutschen Namen und Bezeichnungen verboten- der Kiendlhof war fortan ein „ristorante“, der Kiendlwirt Franz sen. hieß plötzlich Francesco.
1936
hat unsere Urgroßmutter durch Zufall das erste Fremdenzimmer vermietet. Die beiden Münchner Studenten Hubert Korte und Berndt Witkop fuhren mit ihrem Motorrad nach Südtirol. Beim Kiendl, damals Bauernhof und Wirtshaus machten sie Halt und baten die damalige Bäuerin Philomena um eine Übernachtungsmöglichkeit. Diese entgegnete den beiden, dass es beim Kiendlhof keine Fremdenzimmer gäbe. Nach anfänglichem Misstrauen bot sie den beiden Studenten dann doch eine „Kammer im Unterdach“ an. Diese war gerade frei, da die Kinder die Sommerfrische auf der Alm verbrachten.
Die beiden Studenten fuhren in den darauf folgenden Jahren immer wieder nach Südtirol, zum Bergsteigen in die Ortlergruppe und in die Dolomiten. Immer wieder kamen sie zum Kiendlhof, wo sie trotz ihres „schmalen Studentengeldbeutels“ stets gut bewirtet wurden. In den Kriegsjahen geriet Hubert Korte, mittlerweile promovierter Chirurg in russische Gefangenschaft. Berndt Witkop emigrierte als Biochemiker nach Washington, wo er heute noch lebt. Nach dem Krieg sind sie sich wieder begegnet- beim Kiendlhof in Südtirol- und verbringen dort bis heute gemeinsam mit ihren Familien
ihren Urlaub.
2006
haben wir diese außergewöhliche Freundschaft anlässlich der Feier „70 Jahre Gastfreundschaft im Kiendl“ gebührend gefeiert. Mit Herrn Hubert Korte und Berndt Witkop begann im Jahre 1936 das Vermieten von „Fremdenzimmern“. Auf diese Weise hat sich hat sich der Kiendlhof, der seit nunmehr fast 450 Jahren in Familienbesitz ist, vom anfänglichen Bauernhof zum Tourismusbetrieb erweitert.

 

   
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